Magisterarbeit "Die deutsche Fußballsprache"

  • Magisterarbeit "Die deutsche Fußballsprache"

    Hallo :)

    Ich wusste nicht genau, wo ich diesen Thread packen sollen, darum kann der Admin gerne eingreifen und den Thread verschieben, wenn’s nötig ist ;) Ich schreibe jetzt in Polen eine Magisterarbeit über die deutsche Fußballsprache und brauche Beispiele für bestimmte stilistische Maßnahmen. Ich schreibe drunter was ich brauche und wenn jemand eine Idee hat, was dazu kommen könnte, dann wäre ich mehr als dankbar. Anfangs dachte ich, dass es kein Problem für mich sein sollte, aber irgendwie lese ich die Artikel und Berichte durch, aber mir kommt nichts interessantes ins Auge. Wie gesagt - wenn jemand mir gerne helfen könnte - vielen Dank!

    Metonymie (es ist eine Art der Abkürzung oder auch Umbenennung eines Wortes):
    Eckball -> Ecke
    Elfmeter -> Elfer
    Das Stadion tobte (= die Zuschauer)
    ...

    Neologismen:
    ...wenn eine Mannschaft „Ergebniskosmetik betreibt“
    ...

    Fußballjargon:
    Tor -> Bude, Kasten, Gehäuse, das Eckige
    Fußball -> Pille, Kirsche, Murmel, Leder, Spielgerät, das Runde
    ...

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  • Mein Lieblingsbegriff ist der häufig in Österreich verwendete "Eiergoalie" für einen schlechten Torwart.
    An einem frischen Blatte dann fängt er gleich zu knabbern an.
    Doch statt nur daran zu nippen, frisst er's kahl bis auf die Rippen.
    Der Kartoffelkäfer, der surrt im Frühling fröhlich her.
    Denn hier wächst, so weit man schaut, Kartoffelkraut, Kartoffelkraut.
  • Kartoffel-Lothar schrieb:

    Mein Lieblingsbegriff ist der häufig in Österreich verwendete "Eiergoalie" für einen schlechten Torwart.
    Dort gibts auch noch das Kreuzeck, was bei uns früher der Dreiangel war :smile:
    Unvergeßene Momente, diese Spiele jeweils am 34. Spieltag:
    18.05.2008 TSG 1899 Hoffenheim - SpVgg Greuther Fürth 5:0
    18.05.2013 Borussia Dortmund - TSG 1899 Hoffenheim
    1:2
    12.05.2018 TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 3:1

  • Oder das Seitenout
    An einem frischen Blatte dann fängt er gleich zu knabbern an.
    Doch statt nur daran zu nippen, frisst er's kahl bis auf die Rippen.
    Der Kartoffelkäfer, der surrt im Frühling fröhlich her.
    Denn hier wächst, so weit man schaut, Kartoffelkraut, Kartoffelkraut.