Hoffenheim Bashing

    • Hoffenheim Bashing

      ... ist schon länger Standard. Auch in dieser Woche gab's medial aus verschiedenen Richtungen Nachschub wie die RNZ berichtet.

      1899aktuell: Presseschau: Harte Kritik aus Mainz, Stuttgart und Hamburg


      Feuer kam zunächst aus einer unerwarteten Ecke: aus Hamburg. Der Spiegel widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe auf drei Seiten ausführlich 1899 Hoffenheim. Der Artikel "Zicke zacke hoi hoi hoi" (leider nur gegen Gebühr hier online abrufbar) liest sich in weiten Teilen wie eine gesalzene Ohrfeige für die TSG: "In ihrem vierten Bundesligajahr liegt die von Dietmar Hopp gepäppelte TSG immer noch wie ein Fremdkörper im Organismus Profifußball, nicht dort gewachsen, sondern von außen hineingeraten wie eine verschluckte Gräte." Fazit des Artikels: Dietmar Hopp sei zu empfindlich gegenüber Kritik und zu weit entfernt von der Fankultur anderer Bundesligaklubs um sie zu verstehen - und 1899 Hoffenheim fühle sich in der Wagenburgmentalität 'Alle gegen Uns' zu wohl, um sich nach außen mehr zu öffnen.

      In eine ähnliche Kerbe schlug vor der Partie auch der Mainzer Manager Christian Heidel. Auch er hatte vor dem Spiel am Engagement von Dietmar Hopp zu mäkeln. In der "Bild"-Zeitung (Ausgabe Mainz) sprach sich Heidel gegen Investoren aus. "Wir wollen keinen Scheich!", so Heidel, der dann ganz schnell den Bogen in Richtung Dietmar Hopp schlug: "Investoren verändern die Vereine - das sieht man in England. Der Investor will das Sagen haben, das ist ganz klar. Dietmar Hopp gibt jede Woche irgendwo ein Interview, obwohl er keine offizielle Funktion im operativen Geschäft hat."

      Einen weiteren Schlag in die Magengrube gab es dann noch vom Nachbarn aus Schwaben: Fredi Bobic fühlte sich dazu berufen, auch die Hoffenheimer Bemühungen in der Jugendarbeit zu kritisieren. Bobic: "Früher gab es einen gewissen Ehrenkodex. Wir hatten zum Beispiel in der Zeit, als Ralf Rangnick in Hoffenheim Trainer war, eine mündliche Vereinbarung. Die besagte, dass gegenseitig keine Jugendspieler abgeworben werden, die unter Vertrag stehen. Doch in jüngster Zeit wurde diese Vereinbarung einseitig aufgekündigt."

      Dass die TSG sich verstärkt - auch bundesweit - um junge Talente bemüht, stößt bei den etablierten Vereinen auf Unmut, obwohl diese Praxis weitverbreitet ist und von allen Klubs so durchgeführt wird. Erst kürzlich wurden beispielsweise die Juniorennationalspieler Marcel und Nico Seegert von Mainz 05 aus dem Kraichgau abgeworben. Dennoch Bobics indirekter Vorwurf in Richtung Kraichgau: "Wir werden auch keine Berater-Honorare im Jugendfußball zahlen, so wie es bei einigen anderen Klubs vorkommt." Angeblich soll Stuttgart für den erst 17-jährigen Jeremy Toljan 500.000 Euro Ablöse von 1899 kassiert haben.
    • bla..bla..bla
      Warum sollen (müssen) wir uns öffnen?

      "Sch..ß Wagenburg" fluchte der Indianer, nachdem er stundenlang die Wagenburg der Siedler auf dem Rücken seines Pferdes umkreiste und sich den Wolf geritten hat.

      Was ist gegen eine Wagenburgmentalität einzuwenden? Eigentlich will man uns ja gar nicht mn elitäten Club der Traditionalisten haben und dann wird noch gescholten wenn uns das egal ist und wir uns gar nicht bemühen dort reinzukommen. Heuchelei.
      Da bleiben wir lieber für uns in der Region und ärgern die anderen auf'm Platz.
      Tradition ist der Freund der Kleingeister und Balast für Visionen und Utopien

      Schwarzseher haben ein Problem beim Blick in die Zukunft - sie sehen nix.
    • Alles klar,

      der Spiegel schreibt im Sinne der Traditionalisten. Vielleicht kauft ja irgend einer von denen die nächste Ausgabe.
      Herr Heidel sollte sich zurückhalten. Schließlich baute die Szadt Mainz das neue Stadion und vermietet es an Mainz 05.
      Und zu Herrn Bobic braucht man eigemntlich nicht viel zu kommentieren. Den darf man ja jetzt in aller Öffentlichkeit "Depp" nennen, nachdem er mit dem Verkauf von Rudy seinen Sachverstand hat aufblitzen lassen. :>
      "Vielleicht spielen wir auch mit 4 Stürmern.Vielleicht stellen wir auch 12 oder 13 Spieler auf und hoffen, daß es keiner merkt." RR

      Der Gustavo-Deal war Hoffes Sündenfall! Der Weggang von RR und der grausame Ba-Deal waren der Anfang der unendlichen Geschichte, die uns bis an den Rand des Abstiegs brachte. Die Rückbesinnung auf alte Tugenden war Grundlage für den Klassenerhalt. Bitte in Zukunft nachhaltiger denken und nicht nur die Millionen klimpern sehen... :zwinker:
    • Den "Traditions"Vereinen geht der Arsch (schlicht und ergreifend) auf Grundeis !!!

      Was ET da wieder in der U19 und der U23 sowie im Bundesligakader angeschleppt hat ist einfach sagenhaft.

      Schinde machte es früher mit Geld - ET macht es heute wie alle anderen !!!

      Diese Form der "Anerkennung" muss man sich erst einmal verdienen und wird in den nächsten Wochen (bei größeren Erfolgen) weiter zunehmen !!!

      Ich freu mich drauf !!! :Yeah: :Kiff: ;S
    • Heidel war noch nie mein Fall, schon nicht als er die Barackler mit kaputt managte.

      Dennoch:

      im Artikel der Bild sagt Heidel aber auch: "Wenn ich das Geld hätte (wie Hopp), würde ich es auch so machen".......also wie oben zitiert, den ganzen Artikel rein bitte...
    • Jetzt werden wir schon unter dem Etikett "Werksklub" geführt. SAP ist Gesellschafter oder so ...
      Merke: "Fällt mir als Redakteur von ZDF online keine gute Headline ein, bastle ich mir die Welt, wie sie mir gefällt."
      ... und schreib dann bei Brück ab ...

      ZDF: Betriebsunfälle bei den Werksklubs

      Krisenbetrieb Softwareunternehmen

      Auch der Spielbetrieb in Hoffenheim ist schon zu häufig außer Betrieb geraten. Die TSG ist kein klassischer Konzernverein, lebte aber in der Vergangenheit extrem von den finanziellen Zuwendungen Ihres Mäzens und Sponsors Dietmar Hopp. Der Klub aus dem Kraichgau ist nach wie vor auf der Suche nach einer unverwechselbaren Identität.

      Um diesen Zustand zu verbessern, wurde Holger Stanislawski verpflichtet. Langsam aber scheint auch der ambitionierte Emotionstrainer zu spüren, dass er zu einem Verein gewechselt ist, der großes Potenzial hat, aber mittelfristig bestenfalls Meister im Mittelmaß werden kann. Die Bilanz: Nur ein Sieg in den letzten sechs Spielen - Schlechtester Start seit Aufstieg.


      Echter Qualitäts-Journalismus ... :skepsisi: :rolleyes: :flucht: