Peter Hofmann (Präsident seit 07/96) (Fußballabteilungsleiter 07/86 bis 06/96)

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    • Peter Hofmann (Präsident seit 07/96) (Fußballabteilungsleiter 07/86 bis 06/96)

      Interview mit Hoffe-Präsident Peter Hofmann „Wir dürfen die Fans nicht aussperren“
      09.06.2010 - 23:55 UHR
      Von ANDREAS HOFFMANN

      Als Vereinspräsident steht Peter Hofmann (50) bei 1899 Hoffenheim für 51 Prozent der Spielbetriebsgesellschaft. Die restlichen 49 Prozent hält Mäzen Dietmar Hopp.
      Aktuell

      Als Mitglied des neu geschaffenen Beirates hat Hofmann jetzt auch richtig Einfluss, bekommt mit Hopp ein Büro. Das BILD-Interview.

      BILD: Ihr Mercedes steht permanent am Trainingszentrum. Haben Sie das Büro schon bezogen?

      Hofmann: „Nein. Der Wagen steht nur da, weil ein Wechsel ansteht. Demnächst werde ich einen Audi A6 fahren. Als Präsident gehe ich mit gutem Beispiel voran. Das Trainingsgelände sollte nur mit Fahrzeugen unseres Teampartners belegt sein.“

      BILD: Sie sind im neuen Beirat...

      Hofmann: „Ja, das ist in meinen Augen ein wichtiges Gremium, das mit sehr viel wirtschaftlicher und steuerlicher Kompetenz besetzt ist. Wir stehen den Verantwortlichen beratend zur Seite.“

      BILD: Was liegt Ihnen persönlich am Herzen?

      Hofmann: „Dass wieder das Familiäre im Verein gelebt wird. Und dass sich die Fans beim öffentlichen Training nicht hinter Zäunen weggesperrt fühlen. Wir dürfen sie nicht aussperren. Das heißt nicht, dass es nicht immer mal wieder Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit gibt.“

      BILD: Der Verein soll zuletzt unter Eitelkeiten von Funktionsträgern gelitten haben. Angeblich wurden sogar Wände versetzt, um Büro-Größen anzugleichen.

      Hofmann: „Meine Einstellung ist: Um erfolgreich arbeiten zu können, dürfen nie Eitelkeiten entscheidend sein. Darauf werde ich achten. Denn auch wenn der Erfolg mal nicht so da ist, müssen alle ein Team sein.“

      BILD: Was war die wichtigste Entscheidung zuletzt?

      Hofmann: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als Ralf Rangnick vorzeitig verlängert hat. Für unsere Philosophie, auf Talente zu setzen, ist er genau der Richtige. Er hat viele wie Weis, Beck, Jaissle oder Vukcevic zu gestandenen Bundesligaspielern gemacht.“

      BILD: War’s ein Risiko, den im Profi-Bereich unerfahrenen Ernst Tanner zum Manager zu machen?

      Hofmann: „Nein. Ich kenne ihn seit 2003. Er hat bei 1860 hervorragende Arbeit geleistet, viele Talente herausgebracht. Auch bei uns hat er das bewiesen und gezeigt, dass er absoluter Fußballfachmann ist und den Markt kennt.“

      BILD: In Frank Briel gab’s einen weiteren Newcomer.

      Hofmann: Ja, als kaufmännischen Geschäftsführer. Er ist seit vielen Jahren bei uns und hat sich diese Position erarbeitet. Von seiner Art als Mensch und seiner Arbeitsweise ergeben sich Parallelen zum Finanzvorstand des FC Bayern, Karl Hopfner. Für mich ist das nur die Fortsetzung unseres Prinzips, verdiente eigene Leute in verantwortungsvolle Posten zu bringen.“

      BILD: Wer wird Weltmeister?

      Hofmann: „Ich fände es ein schönes Sommermärchen, wenn eine afrikanische Mannschaft den Pokal entgegennehmen könnte.“

      Bild.de
      "Erfolg heisst für mich, der beste zu sein, der ich sein kann." (Andreas Beck)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tine ()

    • RE: Peter Hofmann

      Marco Polo/RNS schrieb:

      Interview mit Hoffe-Präsident Peter Hofmann „Wir dürfen die Fans nicht aussperren“
      09.06.2010 - 23:55 UHR
      Von ANDREAS HOFFMANN

      Als Vereinspräsident steht Peter Hofmann (50) bei 1899 Hoffenheim für 51 Prozent der Spielbetriebsgesellschaft. Die restlichen 49 Prozent hält Mäzen Dietmar Hopp.
      Aktuell

      Als Mitglied des neu geschaffenen Beirates hat Hofmann jetzt auch richtig Einfluss, bekommt mit Hopp ein Büro. Das BILD-Interview.

      BILD: Ihr Mercedes steht permanent am Trainingszentrum. Haben Sie das Büro schon bezogen?

      Hofmann: „Nein. Der Wagen steht nur da, weil ein Wechsel ansteht. Demnächst werde ich einen Audi A6 fahren. Als Präsident gehe ich mit gutem Beispiel voran. Das Trainingsgelände sollte nur mit Fahrzeugen unseres Teampartners belegt sein.“

      BILD: Sie sind im neuen Beirat...

      Hofmann: „Ja, das ist in meinen Augen ein wichtiges Gremium, das mit sehr viel wirtschaftlicher und steuerlicher Kompetenz besetzt ist. Wir stehen den Verantwortlichen beratend zur Seite.“

      BILD: Was liegt Ihnen persönlich am Herzen?

      Hofmann: „Dass wieder das Familiäre im Verein gelebt wird. Und dass sich die Fans beim öffentlichen Training nicht hinter Zäunen weggesperrt fühlen. Wir dürfen sie nicht aussperren. Das heißt nicht, dass es nicht immer mal wieder Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit gibt.“

      BILD: Der Verein soll zuletzt unter Eitelkeiten von Funktionsträgern gelitten haben. Angeblich wurden sogar Wände versetzt, um Büro-Größen anzugleichen.

      Hofmann: „Meine Einstellung ist: Um erfolgreich arbeiten zu können, dürfen nie Eitelkeiten entscheidend sein. Darauf werde ich achten. Denn auch wenn der Erfolg mal nicht so da ist, müssen alle ein Team sein.“

      BILD: Was war die wichtigste Entscheidung zuletzt?

      Hofmann: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als Ralf Rangnick vorzeitig verlängert hat. Für unsere Philosophie, auf Talente zu setzen, ist er genau der Richtige. Er hat viele wie Weis, Beck, Jaissle oder Vukcevic zu gestandenen Bundesligaspielern gemacht.“

      BILD: War’s ein Risiko, den im Profi-Bereich unerfahrenen Ernst Tanner zum Manager zu machen?

      Hofmann: „Nein. Ich kenne ihn seit 2003. Er hat bei 1860 hervorragende Arbeit geleistet, viele Talente herausgebracht. Auch bei uns hat er das bewiesen und gezeigt, dass er absoluter Fußballfachmann ist und den Markt kennt.“

      BILD: In Frank Briel gab’s einen weiteren Newcomer.

      Hofmann: Ja, als kaufmännischen Geschäftsführer. Er ist seit vielen Jahren bei uns und hat sich diese Position erarbeitet. Von seiner Art als Mensch und seiner Arbeitsweise ergeben sich Parallelen zum Finanzvorstand des FC Bayern, Karl Hopfner. Für mich ist das nur die Fortsetzung unseres Prinzips, verdiente eigene Leute in verantwortungsvolle Posten zu bringen.“

      BILD: Wer wird Weltmeister?

      Hofmann: „Ich fände es ein schönes Sommermärchen, wenn eine afrikanische Mannschaft den Pokal entgegennehmen könnte.“

      Bild.de
      Das ist ne gute Idee, fand es immer schei... wie im Zoo da zustehen :thumbsup:
      ‎"Es spielt keine Rolle wie viele ihr seid. Das wichtige ist, dass ihr den Verein im Herzen tragt!"

      Holger Stanislawski
    • Gutes Interview von ihm. Man liest und hört in letzter Zeit immer häufiger von ihm. Auch wenn er nicht gerade ein "Medien-Typ" zu sein scheint, finde ich es richtig und wichtig, dass er öfter seine Meinung zu Angelegenheiten der TSG zum Besten gibt. Schließlich hält er 51% am Verein und ist schon so ziemlich am längsten dabei. Außerdem gefallen mir seine Ansichten und seine Einstellung.
    • Preacha schrieb:

      Gutes Interview von ihm. Man liest und hört in letzter Zeit immer häufiger von ihm. Auch wenn er nicht gerade ein "Medien-Typ" zu sein scheint, finde ich es richtig und wichtig, dass er öfter seine Meinung zu Angelegenheiten der TSG zum Besten gibt. Schließlich hält er 51% am Verein und ist schon so ziemlich am längsten dabei. Außerdem gefallen mir seine Ansichten und seine Einstellung.
      Als selbständiger Unternehmer ist er eben bodenständig und weiß auch, wo beim Verein der Schuh drückt... ;) :)
      Unvergeßene Momente, diese Spiele jeweils am 34. Spieltag:
      18.05.2008 TSG 1899 Hoffenheim - SpVgg Greuther Fürth 5:0
      18.05.2013 Borussia Dortmund - TSG 1899 Hoffenheim
      1:2
      12.05.2018 TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 3:1

    • Gestern auf der Mitgliederversammlung sagte er u.a.: "Wenn man in Leverkusen die Bilder gesehen hat, wie die Fans der Mannschaft den Rücken zeigten, dann finde ich es respektlos. Die Mannschaft versucht immer, das Beste zu geben.


      Da hat wohl einer nicht verstanden, was wir teilweise auf uns nehmen!! Ausgerechnet den Leuten die in Lev dabei waren, Respektlosigkeit vorzuwerfen, ist der Hammer! Das sind die überall und zu jeder Zeit dabei sind.

      Herr Hofmann: Vielleicht sollten sie mal den Kontakt zu diesen Leuten suchen, vielleicht kapieren sie es dann !!!
    • was soll er denn kapieren??? Das ihr genau wie ich enttäuscht ward wie alle anderen? Ich bin auch fast jedes Spiel auswärts dabei. Ich ärgere mcih auch grün und blau wenn wir verleiren. Aber msus man solche Sachen machen? Nein muss man nicht. Den Jungs brummt doch eh schon der Schädel... Aber wenn der frei sit spielen sie gross auf.... Helft ihnen auch wenns schlecht läuft.

      Auf gehts Hoffe kämpfen und wieder siegen !!!!!
    • Sehe das zweigeteilt, würde so den Spielern gegenüber nicht handeln, ist einfach nicht meine Sache.

      Nur verstehe ich die Fans auch, denn sie fahren an einem Freitag Nachmittag nach Lev und sehen dann ein Spiel in dem eine Mannschaft (zumindest dem anschein nach) eben nicht alles gibt. Da darf man sich dann auch nicht wundern. Wie gesagt ich würde es nicht so machen und denke auch nicht das es sehr hilfreich ist, aber ich war auch nicht dabei und halte mich dann zurück.
      bevor wir nicht abgestiegen sind glaube ich an den Klassenerhalt
    • todde schrieb:

      Was will die Marionette überhaupt ? :fresse: ................da sind wir schon nur wenige und gegen die wird nun gehetzt ?

      Die Marionette lassen wir jetzt einfach mal weg :irre:
      Peter Hofmann hat nicht gegen die Fans im Allgemeinen gehetzt, sondern nur seine Meinung zu den pfeifenden Fans Zuschauern bekundet. Auch mir ist das Pfeifkonzert sauer aufgestoßen. Ich habe das Spiel verletzungsbedingt leider nur auf SKY sehen können und auch da konnte man die Pfiffe trotz der 1:0 Führung deutlich wahrnehmen. Normalerweise pfeift in der RNA nur der Schiri oder wir gegen den Gegner. Pfiffe gegen die eigene Mannschaft sind schlichtweg ein Unding!
      Wer heute abend gegen unsere Mannschaft pfeift bekommt meine Krücken an den Kopf ! :Box
    • In der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung steht, dass Peter Hofmann, der TSG-Präsident zu zwei Herzoperationen in einer Würzburger Spezialklinik verweilen muss.
      Am Wochenende soll er wieder nach Hoffenheim zurückkehren.

      Peter, alles Gute und werde wieder gesund! :X
      Unvergeßene Momente, diese Spiele jeweils am 34. Spieltag:
      18.05.2008 TSG 1899 Hoffenheim - SpVgg Greuther Fürth 5:0
      18.05.2013 Borussia Dortmund - TSG 1899 Hoffenheim
      1:2
      12.05.2018 TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 3:1



    • Heidelberg 24 schrieb:

      Anerkennung vom Rivalen
      TSG-Präsident Hofmann: „Drücke Sandhausen die Daumen."
      .........
      [IMG:https://de-gmtdmp.mookie1.com/t/v2/learn?tagid=V2_2476&src.rand=1519294090&src.visitorid=C%2F7eTyioQYYFW3i8mOQv9Fg3%2FUjZeJ8fnvqKKV8G0bc%3D&src.id=heidelberg24.de]Von einer vermeindlichen Rivalität zwischen beiden Vereinen ist dabei keine Rede

      ........
      Kurios: Obwohl beide Gemeinden lediglich rund 20 Kilometer trennen, existiert keine Bahnverbindung. „Dann könnte ich zum ersten Mal mit dem Fahrrad zu einem Bundesliga-Auswärtsspiel fahren", scherzt der TSG-Präsident.

      .........
      Viel Spaß beim Radeln. Das wird noch heimeliger als schon die Spiele gegen die Lautrer waren.
      Das eine sind die Vereinsführungen....das andere die Fangruppen.
      "Es spielt keine Rolle, wieviele ihr seid.
      Das Wichtige ist, dass ihr den Verein im Herzen tragt."
      Holger Stanislawski

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tine ()

    • Kein Gedanke daran, jeder beim SVS weiß, dass bereits die 2. Liga und der vollkommen unnötige Stadionausbau grenzwertig sind.
      An einem frischen Blatte dann fängt er gleich zu knabbern an.
      Doch statt nur daran zu nippen, frisst er's kahl bis auf die Rippen.
      Der Kartoffelkäfer, der surrt im Frühling fröhlich her.
      Denn hier wächst, so weit man schaut, Kartoffelkraut, Kartoffelkraut.
    • Mach' Dir keine Gedanken, das kann nicht passieren. Aufstieg in die BL ist für Sandhausen nicht machbar und würde den Verein aus dem professionellen Fußbal eliminieren. Das weiß der clevere Otmar Schork.
      An einem frischen Blatte dann fängt er gleich zu knabbern an.
      Doch statt nur daran zu nippen, frisst er's kahl bis auf die Rippen.
      Der Kartoffelkäfer, der surrt im Frühling fröhlich her.
      Denn hier wächst, so weit man schaut, Kartoffelkraut, Kartoffelkraut.